Der Gemeine Feldmaikäfer ist einer der größten und bekanntesten Blatthornkäfer Europas. Er ist vor allem im Frühling sichtbar, wenn die erwachsenen Käfer aus dem Boden schlüpfen und aktiv werden.
Erwachsene Käfer sind vor allem im Frühling (April bis Juni) sichtbar und dämmerungs- und nachtaktiv. Jungkäfer schlüpfen im Spätsommer, bleiben aber bis zum nächsten Frühjahr im Boden.
Der Feldmaikäfer ist vor allem im Frühling sichtbar, wenn die erwachsenen Käfer aus dem Boden schlüpfen und aktiv werden. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv und werden häufig von Lichtquellen angezogen.
Blätter verschiedener Laubbäume wie Eiche, Ahorn, Buche oder Obstbäume für adulte Käfer. Pflanzenwurzeln für Larven.
Offene Landschaften, Wiesen und Waldränder mit ausreichend Nahrungspflanzen und geeigneten Böden zum Graben.
Geeignete Böden zum Graben für die Eiablage und Larvenentwicklung. Larven entwickeln sich über 3–4 Jahre unter der Erde.
Weibchen legen ihre Eier 15–20 cm tief in humose Böden. Die Larven entwickeln sich über 3–4 Jahre unter der Erde, fressen dort Wurzeln und überwintern mehrfach, bevor sie verpuppen.
Maikäfer schaden dem Wald stark.
Zwar können viele Engerlinge Wurzeln fressen, aber in natürlichen Populationen regulieren sich Bestände meist von selbst. Nur bei extremen Massenflügen treten wirklich große Schäden auf.
Der Maikäfer ist selten geworden.
In manchen Regionen gehen die Sichtungen wegen Pestizideinsatz und Lebensraumverlust zurück, aber die Art ist insgesamt noch weit verbreitet.
Er ist gefährlich oder giftig.
Maikäfer sind nicht giftig für Menschen oder Haustiere; das Hauptrisiko besteht in ihrer Wirkung als Pflanzenfresser in höheren Dichten.
Melolontha melolontha, der Feldmaikäfer, ist ein großer Käfer von 20–32 mm Länge mit einem kräftigen, braun-schwarzen Körper. Die Flügeldecken sind kastanienbraun, das Halsschild und der Kopf dunkel gefärbt. Typisch sind die fächerförmigen, lamellenartigen Fühler, die beim Männchen deutlich größer als beim Weibchen sind. Die Unterseite ist hell behaart, und an den Seiten des Hinterleibs sind weiße, dreieckige Flecken („Bürstensaum“) zu sehen.
Der Maikäfer ist in fast ganz Europa (außer im äußersten Norden) verbreitet und kommt in Wäldern, Feldgehölzen, Obstgärten, Parks und Gärten vor. Besonders häufig ist er in Laub- und Mischwäldern sowie an Waldrändern mit lockerem Boden.
Die erwachsenen Maikäfer („Imagines“) erscheinen meist im späten April bis Juni – daher der Name. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv und werden häufig von Lichtquellen angezogen. Die Käfer ernähren sich von den Blättern verschiedenster Laubgehölze, besonders Eichen, Buchen und Obstbäumen, was manchmal zu Kahlfraß führen kann. Nach der Paarung legt das Weibchen die Eier im Boden ab. Die Larven, die sogenannten Engerlinge, leben drei bis fünf Jahre im Boden und ernähren sich von Pflanzenwurzeln. Sie können in landwirtschaftlichen Kulturen und auf Wiesen erhebliche Schäden verursachen. Nach der Verpuppung im Spätsommer schlüpfen die Jungkäfer, bleiben aber bis zum nächsten Frühjahr im Boden.
Maikäferlarven sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel (z.B. Krähen), Wildschweine und andere Bodenbewohner. Die adulten Käfer sind auch Futter für Fledermäuse und verschiedene Vögel. Gleichzeitig sind Maikäfer und ihre Larven natürliche „Gärtner“, die zur Durchmischung und Lockerung des Bodens beitragen – bei Massenvermehrung jedoch auch Schäden verursachen können.
Melolontha melolontha ist insgesamt nicht gefährdet, kann aber lokal durch intensive Bodenbearbeitung und Pestizide zurückgedrängt werden. Früher wurde er gezielt bekämpft, heute sind die Populationen meist stabil, Massenvermehrungen werden jedoch regional überwacht. Ein Schutzstatus besteht nicht, die Art ist sehr anpassungsfähig.
Der Maikäfer war früher einer der bekanntesten Insekten Mitteleuropas und tauchte in vielen Geschichten, Liedern und Mythen auf – zum Beispiel im Kinderlied „Maikäfer flieg!“. Früher traten Maikäfer regelmäßig in großen Massen auf, sodass es sogar „Maikäferjahre“ mit Millionen von Tieren gab. Heute sind solche Massenvermehrungen selten, unter anderem wegen moderner Landwirtschaft und Bekämpfungsmaßnahmen. Die auffälligen Lamellenfühler der Männchen dienen der Duftwahrnehmung, mit denen sie Weibchen über weite Entfernungen finden können. Maikäferlarven lassen sich leicht mit denen anderer Großkäfer (z. B. Rosenkäfer) verwechseln – ein beliebtes Thema für Naturfreunde und Gartenbesitzer.
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